Typ LGFF

 

  1. Der Gasstrom tritt in den Abscheider ein und einzelne Partikel fallen aufgrund der Geschwindigkeitsreduzierung bereits durch die Schwerkraft nach unten in den Behälter.

  2. Das Gas verteilt sich auf die eingebauten Filterpatronen und durchdringt diese von außen nach innen.

  3. Die Feststoffe setzen sich im Filtermedium fest und das Gas strömt sauber zum Austritt.

Eigenschaften

  • Abscheidung von Feststoffen aus dem Gas

  • bei geeignetem Filterelement (z.B. imprägnierter Zellulose oder Polyester) ist die Anwesenheit von Flüssigkeiten zulässig

  • Flüssigkeiten werden vom Filtermedium nicht abgeschieden; es kann jedoch abhängig von Gaszusammensetzung und Betriebsbedingungen zu Flüssigkeitsanfall im Behälter kommen

Im Laufe des Betriebs wird der Druckverlust durch die Blockierung der ursprünglich offenen Poren des Filtermediums ansteigen. Nach einer gewissen Zeit müssen die Filterelemente gewechselt werden. Zweckmäßigerweise wird der Differenzdruck im laufenden Betrieb des Abscheiders überwacht. Erfahrungsgemäß ist bei einem Anstieg der Druckdifferenz über die Filterpatronen von mehr als 1 bar (maximal 1,4 bar) bei den zumeist eingesetzten Zellulosefilterpatronen ein Wechsel erforderlich. Anlagenbetreiber setzen diesen Wert oft unter 1 bar, so hat man ausreichend Zeit zu reagieren und für Ersatz zu sorgen, bis die genannten 1,4 bar erreicht sind.

Designvariante

Alternativ kann diese Variante bei kleinsten Flüssigkeitsmengen auch mit Stutzen für eine Nieveaustandsmessung ausgeführt werden (LGFP).