| FILTAN Filter Anlagenbau GmbH |
| Gänsgasse 9 |
| 63505 Langenselbold |
| Tel.: 06184 - 99 42 0 |
| Fax: 06184 - 99 42 21 |
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| Das
Wirbelrohr (Vortex
Tube
Separator) |
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Das Wirbelrohrverfahren
zur Trocknung und gleichzeitiger Abscheidung von Kohlenwasserstoffen
aus dem Erdgas wurde gemeinsam von der Ruhrgas AG
und der FILTAN GmbH über Jahre hinweg zur Marktreife
entwickelt und als Patent eingetragen.
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Das Wirbelrohrverfahren
wird mit einer Glykolinhibierung erstmalig weltweit von
der Thyssengas GmbH seit Februar 2001 zur Trocknung
von Erdgas in einer Großanlage eingesetzt.
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| Typisches R+ I Schema der
Wirbelrohranlage |
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Betriebsdruck
max/ min.: 210 / 36 barü
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Gasdurchsatz
max / min.: 20.000 / 140.000 Nm³/h
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Taupunkt:
-10°C bei 36barü
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| Verfahrensbeschreibung
(Kurzfassung) |
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| Das Naturgas wird zur Abdeckung von
Spitzenlasten in Kavernen gespeichert. In den Kavernen
befinden sich Wasser-, Glykolreste und leichte Spuren von
Schmiermitteln. (Öle von Kompressoren usw.) Das Erdgas wird
bei Bedarf mit dem momentan anstehenden Kavernendruck
ausgeschleust und gelangt zuerst in den Eingangsabscheider. In
dem Eingangsabscheider werden freie Wasserbestandteile und
mechanische Verunreinigungen, wie Staub, metallische Späne etc
abgechieden. Anschließend wird das Erdgas in dem Vorwärme auf
eine bestimmte Tempeartur erwärmt, um (in diesem Fall)
verfahrenstechnische Nachteile durch die spätere Abkühlung in
dem Wirbelrohr zu vermeiden. (erhöhter Ausfall von
Kohlenwasserstoffen) Das erwärmte Erdgas gelangt nun in das
Wirbelrohr, in dem nun eine Druckreduzierung bis auf das
Niveau des nachgeschalteten Leitungsnetzes erfolgt. Vor dem
Wirbelrohr wird momentan Glykol zur Vermeidung einer möglichen
Hydratbildung inhibiert. Der Hauptgasstrom (Kaltgas) gelangt
gleich zu einem Nachabscheider, während das Warmgas und die
abgeschieden Wasser- und Glykolmengen in den Kaltabscheider
verdrängt werden. In dem Kaltabscheider werden mögliche
Glykolreste aus dem Warmgas abgeschieden und das
Kohlenstoffwassergemisch gesammelt und zur Glykol -
Regeneration ausgeschleust. In dem Nachabscheider werden
mögliche Restbestände an Glykol im Erdgas abgeschieden. Das
Erdgas wird letzten Endes in dem Nacherwärmer auf eine
gewünschte Temperatur des nachgeschalteten Leitungsnetzes zum
Endverbraucher erhitzt. |
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| Verfahrenstechnische
Vorteile der Wirbelrohrtrocknung |
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Eine
"turn down ratio" von 15%. Die Durchsatzmenge
der Anlage kann stufenlos von 20.000 bis 140.000 Vnm³/h
geregelt werden.
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eine
extrem kurze Anfahrtsphase. (ein Aufheizen der Regeneration
ist nicht erforderlich)
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eine
sehr geringe Glykolumlaufmenge. (ca. 15% von dem Absorberturm
- Verfahren)
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eine
geringere Umweltbelastung durch das Verbrennen der kleineren
Menge an Brüdengasen.
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wesentlich
geringere Betriebskosten.
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| Betriebstechnische
Vorteile der Wirbelrohrtrocknung |
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geringere
Investitionskosten.
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wesentlich
geringere Betriebskosten wegen der geringen Glykolumlaufmenge
und des niedrigeren Wärmebedarfs der Glykol - Regeneration.
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einfacher,
robuster verschleissarmer Aufbau. Das Wirbelrohr hat
keine rotierenden Teile und ist daher wartungsarm.
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| Zielsetzung
für die Zukunft |
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Die letzte große Herausforderung wird sein, daß das Wirbelrohr
ohne Inhibitoren betrieben wird. Dies würde im Endeffekt
bedeuten, dass auf den Einsatz einer Regeneration
verzichtet werden kann. |
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Eine Hydratbildung kann wegen der extrem kurzen Verweilzeit
des Erdgases innerhalb des Wirbelrohres und der hohen
Gasgeschwindigkeit von ca. Mach 1 nicht erfolgen. Diese
Erfahrungen wurden bei dem Einsatz des "Twisters" der Firma
Twister BV (ein
Unternehmen der Shell Group) gewonnen. |
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Der Betrieb einer Gastrocknungsanlage ohne Inhibitoren wird
die Investitionskosten erheblich senken und wäre ein weiterer
Schritt in die Richtung eines vollautomatischen (mannlosen)
Betriebes. Es ist eine Reduzierung an Betriebskosten über den
gesamten Betriebszeitraum (ca. 25 Jahre) in der Größenordnung
von ca. 15 bis 30% zu erwarten. |
Detailierte
Beschreibung des Wirbelrohrverfahrens.
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